Eigentlich sollten die Rezensionen bei Amazon den Kunden einen Dienst erweisen und ihnen bei der Kaufentscheidung helfen. Oft funktioniert das auch, aber es gibt einen Aspekt, dessen man sich immer bewusst sein sollte, wenn man wirklich Hilfe sucht, denn genau hier wird die angebliche Hilfestellung leider oft SUBOPTIMAL. Warum? Lesen Sie weiter!
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Wiewohl ich in Deutsch immer gut war und Aufsätze immer GERNE geschrieben habe, plagt mich eine Erinnerung wohl bis an mein Lebensende. Ich hatte einen wirklich tollen Beitrag verfaßt, viel recherchiert, mit Leuten gesprochen, andere Erfahrungen ausgelotet etc., und dann bekam ich eine Note 6 (für unsere Schweizer Mitlesenden: eine 1)! Ich werde den Schock nie vergessen. Drüber stand groß und fett: THEMA VERFEHLT. Nun, die Lektion habe ich gelernt und immer wieder feststellen müssen, wie wenige Menschen Ähnliches erlebt haben. Denn die Art, wie z.B. viele Referenten “herumschwafeln” statt die gestellt Frage zu beantworten, ist im verbalen Bereich auch nichts anderes als “THEMA VERFEHLT”.
Und genau diesen Aspekt finden wir in manchen der BUCH-KRITIKEN bei AMAZON auch: Vielleicht sind das Leute, die einen eigenen blog starten sollten, oder auch SchwätzerInnen, denen es an Respekt für die Zeit jener mangelt, die in den Rezensionen HIlfestellungen für Entscheidunden suchen mögen – was immer. Deshalb möchte ich Ihnen heute ein solches Beispiel vorstellen, das den Anlaß für diesen Suboptimal-Beitrag gab:
Meine allererste Reaktion lautete: UNMÖGLICH. KEIN REVIEW SONDERN NACH DEM ERSTEN HALBSATZ EIN MONOLOG ÜBER DIE 10% eigener Ideen in ABWEICHUNG der vom Autor vorgetragenen Einschätzungen. Weil sie nur zu 90% zustimmt, schreibt sie de facto einen BLOG-post über ihren eigenen Standpunkt statt uns mitzuteilen, worum es in diesem Buch tatsächlich geht!
Dabei wird das Buch hier und da marginal erwähnt, aber wenn man noch nichts darüber weiss – in dieser Buch-Besprechung erfährt man es jedenfalls nicht. Besonders lustig ist diese Aussage (von Amazon): “18 of 21 people found the … review helpful”; das haut einen um! Weil diese 18 von 21 Leute genau so wirr im Kopf sind, daß Sie gar nicht gemerkt haben, wie wenig die Rezension über das Buch spricht. Das erinnert mich an George Bernhard SHAW, der berichtet haben soll. was seine Tischnachnachbarin bei einem Dinner zu ihm sagte, nachdem sie in der ersten Stunde ausschließlich über ihren langweiligen Alltag geredet hatte: “Aber Mr. Shaw, nun zu Ihnen: Wie finden Sie meinen neuen Hut?”
ehe Sie die Besprechung ansehen: Wer flüssig Englisch lesen kann, mag sich überzeugen. Wer Englisch noch nicht fließend liest: Lassen Sie es weg. Das WESEN-tliche wissen Sie ja bereits (haha).
Zum ÜBERBLICK:
Es handelt sich um ein wichtiges Buch der “China-Mama” (Battle Hymn of the Tiger Mother), über die man zur Zeit herzieht, vor allem Leute, die ihr Buch NICHT gelesen haben (wie bei SARRAZIN, s. BEITRAG HIERZU). Nirgendwo deuteten die MEDIEN in der ersten beiden Wochen an, daß sie keine “nur-Zuhause-Mutti” ist, sondern daß sie und ihr Mann angesehene Forscher in Amerika sind. Sie hatte zuvor bereits mehrere Bücher geschrieben, eins davon ist dieses (WORLD ON FIRE
), das in viele Sprachen übersetzt wurde (leider nicht ins Deutsche, bei uns gibt es zu wenige Verlage für diese Art von Büchern).
Ihr Buch erklärt so manches, was in dieser globalisierten Welt begriffen, oder zumindest in die Kalkulationen einbezogen werden sollte. Das Buch ist voller Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Familie der Autorin (als z.B. eine ihrer Tanten von ihrem eigenen Chauffeur brutal ermordet wurde). Diese werden von der Rezensentin (unten) einfach als “Ideen” abqualifiziert… Aber wir wissen ja schon, daß jene Thema verfehlende Dame nicht wirklich das WESEN-tliche erfaßt hatte, sonst hätte sie keine solche “Rezension” schreiben können. (So, das war meine Rezension einer Rezension)!
Fazit: so wie mein toller Aufsatz damals “durchgefallen” war, so auch hier. Dies wäre ein toller BLOG-POST gewesen, ist aber keine Rezension, und genau das ist es, worum es hier geht!!
Englische Rezension von Amazon:
Google-Werbung:
Keine ähnliche Beiträge.



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Thema verfehlt?? – http://www.hintertreppe.com/2011/02/12/t… @pokipsie
RT @hintertreppe: Thema verfehlt?? – http://www.hintertreppe.com/2011/02/12/t… @pokipsie
na ja – hauptproblem bei amazon ist wohl, dass autoren indirekt sich selbst gute Rezensionen schreiben – das andere find ich nicht so tragisch.